Deutschlands Ausstieg aus der Atomenergie

Die schwarz-gelbe Regierung scheint nun Deutschlands Ausstieg aus der Atomenergie endgültig besiegelt zu haben. Deutschlands Atomkraftwerke sollen in den kommenden zehn Jahren allesamt vom Netzt genommen werden.

Die durch das Moratorium bereits still gelegten sieben älteren Meiler sowie das Kernkraftwerk Krümmel, das durch Störfälle immer wieder für Furore gesorgt hatte, sollen nicht wieder in Betrieb genommen werden.

Deutschlands Energiewende

Auch im Abschlussbericht der Ethik-Kommission „Deutschlands Energiewende - Ein Gemeinschaftswerk für die Zukunft” wird diese Vorgehensweise vorgeschlagen. Außerdem macht die Kommission in ihrem Bericht den Vorschlag das Amt eines unabhängigen Parlamentarischen Beauftragten für die Energiewende beim Deutschen Bundestag einzurichten und zudem ein Nationales Forum Energiewende zu schaffen.

Der Parlamentarische Beauftragte für die Energiewende wäre dann dafür verantwortlich die Fortschritte in der Energiewende zu prüfen und auf Grund dessen zu entscheiden wann welche Atomkraftwerke abgeschaltet werden sollen. Beim Regierungsantritt hatte sich Bundekanzlerin Angela Merkel für den Ausstieg aus dem Ausstieg entschieden, denn die rot-grüne Regierung unter Gerhard Schröder hatte bereits Deutschlands Ausstieg aus der Atomenergie beschlossen. Als Schwarz-Gelb an die Macht kam wurde dieser Entschluss jedoch revidiert. Viele Experten sind nun der Meinung, dass Angela Merkel durch ihren wechselnden politischen Kurs an Glaubwürdigkeit verloren hat und dadurch nun auch Stimmen verlieren wird. Obwohl die Mehrheit der Bürger den Atomausstieg befürwortet, ist vielen nach wie vor eine sichere und vor allem bezahlbare Energieversorgung wichtiger.


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